So wirbt die Realschule Balve um Viertklässler

SV vom 30.11.19 von Julius Kolossa
Stellten Konzept und Angebote der Schule vor: Nina Fröhling und Hubertus Mühling.
Balve – „Wir wollen Sie nicht überzeugen, wir wollen uns als Schule nur darstellen“, betonte Nina Fröhling, Leiterin der Realschule Balve, am Donnerstag vor 80 Eltern von Viertklässlern in der Aula.
Denn an diesem Abend hatte die Balver Realschule sich als mögliche weiterführende Schule der 89 Mädchen und Jungen ins Gespräch gebracht, die ihre Grundschulkarriere in Balve, Beckum und Garbeck im nächsten Jahr beenden werden.
 
Auch Kinder aus den umliegenden Kommunen können diese Schule besuchen, so beispielsweise aus Werdohl, wo an der auslaufenden Realschule ab kommenden Sommer bekanntlich erstmals keine Fünftklässler mehr aufgenommen werden. „Bisher liegen uns aus Werdohl noch keine Anfragen vor“, teilte die Schulleiterin auf Anfrage mit. Sie wusste aber von Kindern aus Hemer zu berichten, die bereits an der Balver Realschule unterrichtet werden, und sich wohl fühlten.

Offen für auswärtige Schüler

Auch weiteren auswärtigen Schülern würden sich die Balver nicht verschließen, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU). Allerdings müssten dann Einzelfallentscheidungen über die Übernahme der Fahrtkosten in voller Höhe oder als Regelsatz getroffen werden.
„Wo geht es hin?“, fragte dann der Bürgermeister die Eltern. An dieser Schule jedenfalls seien die Weichen in Richtung Zukunft gestellt worden: „Wir haben in den vergangenen beiden Jahren eine Million Euro in das Gebäude und die Ausstattung investiert.“

Ein Whiteboard in jedem Klassenraum

In jedem Klassenraum befindet sich ein Whiteboard. Vertretungsplan, Stundenplan und Hausaufgaben können über eine App eingesehen werden, es gibt zwei PC-Räume, ab Klasse 7 wird mit Tablets gearbeitet.
Der Unterricht wird von 27 Lehrern gestaltet; außerdem steht eine Schulsozialarbeiterin als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Fördern und Fordern ab Klasse 5, Wahlpflichtfächer ab Klasse 7, dazu Ausflüge, Fahrten, Arbeitsgemeinschaften, Patenschaften für die Fünftklässler sowie eine Vorbereitung auf den Übergang in den Beruf, in die gymnasiale Oberstufe bis hin zur Fachhochschule machten diese Schule aus, wie Nina Fröhling und der stellvertretende Schulleiter Thomas Münch an Beispielen erläuterten.

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