Realschule will Tablet-Klassen

WP vom 22.01.2018 von David Fintrilakis
 
Die Realschule Balve will sich bei der technischen Ausstattung noch moderner aufstellen. Dazu gehört digitales Arbeiten. Viele Eltern nutzten den Tag der offenen Tür als Entscheidungshilfe bei der Schulwahl und schauten sich die Ausstattung der Einrichtung schon einmal an.
Die Schulleiterin Nina Fröhling zeigt sich überrascht von der hohen Zahl der Besucher: „Wir hatten im November schon einen Informationsabend, deswegen haben wir gedacht, dass zum Tag der offenen Tür nicht so viele Gäste kommen würden. Aber es ist doch sehr voll hier.“ Offensichtlich finden viele, dass ein Info-Abend den Tag der offenen Tür nicht ersetzt. Und Nina Fröhling hofft, dass die vielen Besucher sich auch in viele Anmeldungen verwandeln werden.

„Das hängt aber auch immer davon ab, wie viele Schüler sich aktuell in der vierten Klasse befinden. Wir liegen eigentlich fast immer über der Norm von 50 Schülern für die fünften Klassen“, berichtet die Schulleiterin. Balve liege, was den Anteil an Realschulkindern in einer Stadt angeht, deutlich über dem Landesschnitt. Den Grund dafür sieht Nina Fröhling sowohl in der familiären Atmosphäre als auch der guten Ausstattung der Realschule. „Wir sind eine Schule mit 400 Schülern, da kennt man noch jeden einzelnen beim Namen, genauso wie viele Eltern.“
„Außerdem sind wir modern ausgestattet. Die Schulen müssen ans Netz – wir sind schon am Netz. Wir haben Schul-WLan und planen auch schon die ersten Klassen mit Tablets,“ erzählt sie.
Leah Siewers, die ihre Tochter Lilly in diesem Jahr gerne an der Realschule einschulen lassen möchte, sieht sich die Schule an: „Das Gute ist natürlich, dass diese Schule ortsnah ist – wir kommen eben aus Balve“, sagt sie. Das sei einfach praktischer, als erst in eine andere Stadt zu fahren. „Ich war selbst schon hier auf der Realschule und mir gefällt auch die Schulform“, meinte Leah Siewers. Das Angebot für Eltern und Kinder ist am Tag der offenen Tür sehr unterschiedlich. So gibt es bei den Naturwissenschaften einen „Kriminalfall“ für die Klasse 6b zu lösen. Blätter und Früchte waren nach einem Tag von einem noch unbekannten Übeltäter völlig zersetzt worden. Schnell waren einige Insekten als Verdächtige ausgemacht, die sich jedoch in einem Laubhaufen versteckten. Zusammen mit den Lehrern Philipp Fischer und Beate Uhlig untersuchten die Schüler die Laubhaufen mit Pinzette, Petrischale und Mikroskop. Dabei fanden die Kinder viele Insekten wie Spinnen und Tausendfüßler.

Förderverein mit 500 Mitgliedern

„Schüler und Lehrer organisieren das alles hier gemeinsam“, erläutert Nina Fröhling. Sie spricht damit noch einmal das Gemeinschaftsgefühl der Schule an. „Wir haben auch starke Partner in der Industrie und einen super Förderverein mit über 500 Mitgliedern. Das ist eine Unterstützung, die wir brauchen und die wir auch dankend annehmen“, sagte sie.

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